Auszahlung der KAE

Zahlstelle

Arbeitslosenkasse (AlK)

Dauer

  • während 2 Jahren: höchstens 12 Abrechnungsperioden
  • monatlicher Ausfall von mehr als 85%: während längstens 4 Abrechnungsperioden
  • Ermittlung Höchstanspruch: Schlechtwetterentschädigungen werden berücksichtigt

Umfang

Die KAE beträgt 80% des auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbaren Verdienstausfalls, wobei vorgängig die Karenzzeit abzuziehen ist.

Normal-/ verkürzte Arbeitszeit

Normale Arbeitszeit:

  • in der Regel: vertragliche Arbeitszeit
  • höchstens: branchenübliche Arbeitszeit
  • flexibles Arbeitszeitsystem: vereinbarte Jahresdurchschnittszeit
Verkürzte Arbeitszeit:
  • in der Regel: trotz Mehrstunden weniger als die normale Arbeitszeit
  • Mehrstunden sind ausbezahlte und nicht ausbezahlte Stunden, welche die vereinbarte Arbeitszeit übersteigen.
  • Nicht als Mehrstunden gelten
    • Zeitsaldi bis 20 Arbeitsstunden
    • betrieblich festgelegte Vor- und Nachholstunden zum Überbrücken von Feiertagen
  • weiteres: siehe Reglementarien

Vor-/Nachholzeit

Ausgefallene Vorhol- und Nachholzeiten werden entschädigt. Wird die Vorholzeit kompensiert, so ist in der betreffenden Abrechnungsperiode die Soll-Stundenzahl entsprechend zu kürzen.

Gleitarbeitszeit

Grundsatz:

Ein Gleitzeitsystem von höchstens 20 Plus-Stunden hat keinen Einfluss auf die KAE.
Besonderes:
  • zuviel oder zuwenig gearbeitete Stunden innerhalb des GAZ-Saldos: Aufnahme in die Abrechnung
  • Beginn der KA: Stunden, die den Höchstsaldo des GAZ übersteigen: als Mehrstunden berücksichtigen.

Abrechnungsperiode

Grundsatz:
  • Abrechnungsperiode: Zahltagssystem des Betriebes
  • Abrechnungsperiode = 1 Monat
Ausnahmen:
  • Lohnperiode von 1, 2 oder 4 Wochen = Abrechnungsperiode von 4 Wochen

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